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Dogmind statt Monkeymind

Vor Kurzem waren wir auf Urlaub im wunderschönen Tirol. Fotos von unseren Abenteuern findest du auf unserem Instagram-Account. Und wie das so im Urlaub eben ist, wird die tägliche Routine unterbrochen. Man geht später schlafen und steht später – oder mit Hund wohl eher früher – auf. Balus innerer Wecker hat sich also von 6 Uhr auf 3h30 vorgestellt und ich vernahm jeden Tag eingehüllt in meine Decke im tiefsten Tiefschlaf sein „Ich-muss-mal-Bellen“. Als Hundemama ist natürlich klar, dass Verantwortung über Müdigkeit geht. Und so schälte ich mich aus dem Bett und machte mich auf mit ihm auf den Weg zur nächtlichen Gassirunde.

Gesagt getan. Zum Glück wurde das Geschäft auch schnell erledigt und müde trabten wir zurück ins Zimmer. Ich hatte noch nicht meine Schuhe ausgezogen, lag Balu schon wieder seelenruhig da und schnarchte vor sich hin. Als ich endlich wieder im Bett war, war ich putzmunter und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Neidisch und ein wenig sauer wälzte ich mich hin und her. Schließlich beobachtete ich den kleinen Racker, der mich um den Schlaf gebracht hatte.

Unfair, dachte ich. Warum nur kann er einfach weiterschlafen und ich finde keine Ruhe mehr, obwohl ich so müde bin. Da wurde mir klar. Er gab sich einfach seiner Müdigkeit hin. Ich jedoch – typisch Mensch – ließ meinen Verstand auf Hochtouren laufen, dachte an dies und jenes, sprang von der Vergangenheit in die Zukunft und wieder zurück. Mein Gedanken turnten hin und her, wie Affen von Baum zu Baum. Das sogenannte Monkeymind war aktiv.

Als ich mir dessen bewusst wurde, entschloss ich mich in den Dogmind-Status zu wechseln. Ich fühlte meinen Körper, genoss die Müdigkeit und die Schwere und siehe da …. ich war eingeschlafen.

Dogmind-Status: Auch Hier und Jetzt genannt.

Und so hat mein Coach auf Vierpfoten mir wieder mal ganz nebenbei – fast wie im Schlaf – eine Lektion verpasst.

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Spieglein, Spieglein in meinem Hund – Teil II

Ich hoffe du hast dir Zeit genommen und auf dem Worksheet drei Situationen notiert, in denen dein Hund dich momentan triggert. Idealerweise hast du auch deine Gefühle und Gedanken, die du vor oder in dieser stressigen Situation hast, notiert. Dein Mindset-Check ist fundamental für den nächsten Schritt. Denn erst wenn wir uns über unsere Gedanken und Gefühle bewusst werden, kann Veränderung entstehen. Vielleicht magst du dir nochmal Teil I dieses Beitrags durchlesen.

Veränderung geschieht immer erst in UNS. Auch in der Mensch-Hundbeziehung.

Wir können noch so oft und so lange an einer Situation „herumtrainieren“, wenn sich unsere Einstellung und somit unsere Schwingung nicht ändert, wird es für den Hund schwierig die unterschiedlichen Impulse zu deuten.

Angenommen du trainierst, dass dein Hund in sein Körbchen geht, wenn du das Haus verlässt. Bewusst oder unbewusst hast du jedoch ein schlechtes Gewissen ihn alleine zu lassen. Er bekommt somit zwei Impulse von dir: (1) Bitte mach keine Szene und bleib schön brav alleine und (2) ich würde dich so gerne mitnehmen und es bricht mir das Herz, dich jetzt zurück zu lassen. Könnt ihr euch das Dilemma für euren Hund vorstellen?

Deshalb fokussiere dich auf dein Mindset. Im Hundtraining lernen wir negative Handlungsketten zu durchbrechen, beim PAWsitve Mindset ermutige ich dich deine negativen Gedankenmuster zu durchbrechen.

Im zweiten Mindset-Change Schritt darfst du dir nochmals das Worksheet zur Hand nehmen. Beginne mit der Situation, die dich von den drei aufgeschriebenen am wenigsten belastet und notiere dir welche Gedanken und Gefühle du in dieser Situation haben möchtest. Schreibe dir alle auf, auch wenn sich das für dich noch nicht authentisch anfühlt. Das kann es nämlich gar nicht, da Authentizität viel mit Gewohnheiten zu tun hat und wir diese Gewohnheiten eben gerade verlassen.

Fake it until you make it.

Du wirst bemerken je detaillierter und je blumiger du dir deine Wunschsituation ausmalst, desto leichter wird es dir fallen dich in sie hineinzuversetzen. Und das wird dir beim nächsten Schritt helfen.

Wichtig ist hierbei, dass du aufschreibst wie du DICH fühlen möchtest und was DU denken möchtest. Erinnere dich: Veränderung beginnt bei DIR!

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Entmystifizierung des Seelenhundes

Was ist eigentlich ein Seelenhund?

Man liest es immer wieder und ich glaube alle Hundebesitzer*innen wünschen ihn sich – den Seelenhund. Den einen. Diesen ganz besonderen vierbeinigen Kameraden.

Auf die Frage, was denn so einen Seelenhund so besonders macht, würden die meisten wahrscheinlich antworten: Wir sind ein Team. Wir verstehen uns blind Wir haben solch eine harmonische Beziehung, eine innige Bindung.

Oh ja, klingt das nicht zauberhaft.

Das tut es! Und meine nächsten Worte werden dich vielleicht schockieren:

Es ist absoluter Bullshit!

Der Hund, der gerade an deiner Seite ist, ist dein Seelenhund.

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Tiere aus einem ganz bestimmten Grund bei uns sind. Wir Menschen als hochentwickelte Spezies mit absolutem Kontrollzwang denken natürlich, dass wir uns die Tiere aussuchen. Anschließend erziehen wir sie und wenn sie nicht so funktionieren wie wir das gerne hätten, dann haben wir halt (noch) nicht den Seelenhund gefunden. Das ist eben bis zu einem gewissen Grad auch Glücksache.

Nein das ist es nicht.

Ob du einen Seelenhund hast, ist eine Frage der Demut und Dankbarkeit.

Der Vierbeiner in deinem Leben ist hier, um dich beim Wachsen und Lernen zu begleiten. Und wir alle wissen, ein (Weiter-) Entwicklungsprozess ist nicht immer ruhig und harmonisch. Manchmal stößt man an seine Grenzen und man erlebt Rückschläge, man sorgt sich und ab und an ärgert man sich sogar. Doch das alles gehört dazu. Es ist Teil der Seelenkameradenbeziehung.

Was ist es nun, dass einen Seelenhund so besonders macht? Die schlichte Tatsache, ob auch du bereit bist sein Seelenmensch zu sein und dich auf die gemeinsame Reise einzulassen.

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Spieglein, Spieglein in meinem Hund – Teil I

Hunde verfügen über eine natürliche Sensibilität.

Natürlich gibt es rassetypische Vorprägungen und die Verhaltensentwicklung des Hundes in den ersten Wochen und Monaten spielt eine große Rolle. Deshalb an dieser Stelle meine Empfehlung: „Such dir einen guten Züchter, der sich um die Sozialisierung deines Welpen bemüht. Und falls du wie ich ein Kind der Liebe hast (Mischlingshund), empfehle ich dir auch, anzuschauen wie dein*e künftig*en Mitbewohner*in aufwächst. Natürlich ist es mit der Sozialisierung in den ersten Wochen nicht getan und darum meine zweite große Empfehlung, dir eine gute Hundeschule bzw. eine*n gute*n Trainer*in zu suchen.

Nun zurück zur natürlichen Sensibilität mit der unsere Hunde ausgestattet sind. Mach´ dir bewusst, dass dein Hund ein Gefühledetektiv ist. Er nimmt deine Stimmung wahr, er bemerkt deine Sorgen, deine Aufregung, deine Ängste ebenso wie deine Ruhe und deine Freude.

Dein Hund ist ein Gefühledetektiv!

Ich nehme dich kurz mit in unseren Mensch-Hund-Alltag:

In unseren ersten Trainingseinheiten aber auch jetzt da wir durch unseren Umzug auf der Suche nach neuen Trainer*innen waren, war ich ziemlich nervös. Ich hoffte, dass Balu seine Kommandos abrufbereit anbieten würde, ruhig wäre und bitte bitte nicht vor lauter Aufregung die Tonleiter auf und ab bellen würde. Na? Was glaubst du wie diese Kennenlerntrainings verlaufen sind? Richtig! Katastrophal.

Eine ziemlich aktuelle Herausforderung, vor der wir standen, betraf das Alleinbleiben. Ich muss gestehen, das haben wir – dank ausgezeichneter Trainerin – mit Balu von klein auf geübt. Es gab diesbezüglich nie Probleme. Manchmal habe ich sogar das Gefühl er ist richtig froh, wenn ich arbeiten gehe und er ganz in Ruhe sein Reich genießen kann. Ja, das Alleinbleiben klappte hervorragend. Bis vor ein paar Wochen. Ich hatte die Möglichkeit Balu ab und an mit zur Arbeit zu nehmen und habe die Zeit mit ihm genossen. Er lag zwar nur faul auf der Decke aber die Tatsache, dass er bei mir wahr, ließ mich meinen Arbeitsalltag einfach ruhiger meistern. Ich kann somit bestätigen, dass Bürohunde sich definitiv gut auf das Betriebsklima auswirken. Nun kam es, dass diese gemeinsamen Bürotage nicht mehr möglich waren und plötzlich hatten wir jeden Morgen einen Kampf mit dem Alleinbleiben. Es wurde gebellt, durch die Tür geschlupft, nachgelaufen, etc. Und für mich war klar – er möchte halt einfach mit. Was mir jedoch anfangs bewusst war, war ICH WOLLTE, DASS ER MITKOMMT. Und mein lieber Balu – aufmerksam wie er ist – ja eigentlich nur meinem Wunsch nachkommen wollte. Als ich mir dessen bewusst wurde, wusste ich – ein neues Mindset muss her. Und siehe da, das Alleinebleiben klappt wieder wie eh und je.

Dein Mindset hat Auswirkungen auf deinen Hund.

Du kannst nun die Liste für dich und deine Lebensumstände weiterspinnen. Hier ein paar Anregungen:

  • Dein Hund fährt nicht gerne Auto – Denkst du vielleicht, dass Autofahren nichts für Hunde wäre.
  • Der Tierarztbesuch ist eine Qual – Welche Einstellung hast du zum Tierarzt. Empfindest du Mitleid für deinen „armen“ Hund?
  • Dein Hund ist überdreht und unkonzentriert? – Und wo bist du in Gedanken gerade?

Ich möchte dich ermutigen, dich hinzusetzen und dir zumindest drei Situation zu suchen, in denen dein Hund – und ich sage das jetzt ganz provokativ – nicht so funktioniert, wie du möchtest. Überlege dir in einem zweiten Schritt, welche Gedanken und Gefühle du in diesen Situationen hast.

Ein Worksheet für die Übung hierfür findest du anbei.

Nächstes Mal kümmern wir uns dann um dein Mindset!

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PAWful Mindset – los geht’s!

Seit 2015 bin ich – neben meiner Kerntätigkeit als Juristin und Vortragende -diplomierte Mentaltrainerin. Diese Reise, der ein etwas unfreiwilliger Start zu Grunde liegt, hat mich Schritt für Schritt mehr zu mir geführt. Zuvor bin ich oft gegen Mauern gerannt und habe gegen Windmühlen gekämpft – ehrgeizig, zielstrebig, ideenreich aber auch ein Sturschädel wie er im Buche steht. Heute lebe ich bewusster und reflektierter. Ich bin noch lange nicht am Ziel und ich denke, dieses Ziel von dem viele von uns träumen, werde ich so recht auch nie erreichen. Denn ich bin der Auffassung, dass unser ganzes Leben ein ständiges Lernen und Wachsen, ein Auf und Ab, ein Hoch und Tief ist.

Vielleicht fragst du dich nun, was das alles mit Hundeerziehung zu tun hat.

Ich muss gestehen, bis vor einigen Wochen war ich mir der Antwort noch gar nicht so bewusst. Doch nun kann ich dir mit ganzer Überzeugung versichern dein Mindset und die Verbindung zu deinem Vierbeiner stehen nicht nur im engen Zusammenhang, sie beeinflussen sich sogar gegenseitig.

Als Hundebesitzer denkt man oft, dass eine gute Grunderziehung auch die Garantie für eine gute Mensch-Hund-Beziehung ist. Doch seien wir mal ehrlich – Erziehung alleine ist noch nicht genug.

Erziehung ist nicht gleich Beziehung

Die Hundeerziehung bildet einen wichtigen Baustein für die Beziehung zwischen dir und deinem Hund, aber da gibt es noch soviel mehr Komponenten.

Du bist noch skeptisch?

Hast du dich bereits einmal gefragt, warum dein Hund der wohlerzogenste Kerl oder die manierlichste Lady am Hundeplatz ist, aber im Alltag einfach mal auf stur schaltet?

Fragst du dich manchmal, was dein Hund für Launen hat oder ob er gar mondsüchtig ist?

Blickst du manchmal in große Hundeaugen und fragst dich, was in dem Wesen gerade vorgeht?

Ich wage zu behaupten, dass unsere Hunde uns alle bereits das ein oder andere Mal verwirrt und fragend im Regen stehen ließen.

„Was hat er/sie bloß?“

Ich möchte dich in den Texten in dieser Kategorie einladen auch mal die Frage zu formulieren: „Was haben ICH bloß?!“

Lass uns gemeinsam die Hypothese aufstellen, dass es kein Problem am einen oder anderen Ende der Leine gibt, sondern dass ihr ein Team seid, welches sich gegenseitig beeinflusst.

Was dich erwartet:

  • Achtsamkeitsübungen für Zwei- und Vierbeiner
  • Gehmeditationen
  • Mindset-Check
  • Zielsetzung

Ich freue mich, wenn du auf dieser Reise dabei bist!

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Popcorngeruch – oder Hundepfoten im Sommer

Letzte Woche fand unser jährliches Pfotengeschwistertreffen statt. Es ist eine große Freude, wenn unsere Rasselbande wieder vereint ist. Während wir Vierbeiner miteinander um die Wette rannten und gemeinsam die Umgebung erkundeten, wie wir es schon als Welpen taten, plauderten unsere Zweibeiner miteinander. Das Thema – wie soll es auch anders sein: Wir!

Da tauschten sie sich dann über unsere Ess- und Schlafgewohnheiten aus, berichteten von unseren Streichen und schwärmten davon, wie toll wir doch alle wären.

So weit so gut!

Doch dieses Mal musste ich mit Entsetzen eine Konversation zwischen meiner Zweibeinerin und den kleinen Zweibeinerfreunden meines Bruders anhören und die verlief in etwa so:

„Hat Balu im Sommer auch Popcornpfoten?“

„Popcornpfoten?“, fragte die Zweibeinerin neugierig.

„Ja, riechen seine Pfoten nach dem Spazieren gehen auch nach Popcorn?“, führten die zwei Menschenkinder weiter aus.

Die Zweibeinerin bestätigte dies begleiten von lautem Lachen: „Ja, ja das stimmt, im Sommer hat er Popcornpfoten!“

POPCORNPFOTEN??

ICH?

WELCH EINE VERLEUMDUNG!

Wenn diese frechen Zweibeiner nur wüssten, wonach sie im Sommer riechen!

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Umzugschef auf vier Pfoten

Wie konnte das nur passieren? In Wien war es noch nass und manchmal lagen vereinzelt Schneeflöckchen auf der Straße. Ich lebte so vor mich hin – Schlafen – Abenteuer – Training – Schlafen. Da kam doch glatt eines Tages die Zweibeinerin wieder mit den Kisten an. Meine fehlende Begeisterung drückte ich mit einem lauten Schnaufen aus.

Schon wieder!?

Ich wusste was jetzt auf uns zu kam. Sie würde die ganze Wohnung auf den Kopf stellen, alles ausräumen und in Kisten verpacken. Mein Herrchen würde oft zu Besuch kommen – leider nicht um mit mir zu spielen – sondern um Möbel auf und ab zu bauen.

Ich lieb‘ sie ja – das ist ihr großes Glück!

So ein Umzug ist für einen Vierbeiner eine gewaltige Umstellung. Und obwohl ich darin geübt bin – schließlich musste ich dieses Theater nun zum 3. Mal mitmachen – ist es auch für mich eine herausfordernde Zeit.

Was mir dabei half unsere Umzüge zu überstehen?

Ich bin mitten drin, statt nur dabei!!!

Haben wir alles mit?!

Die Zweibeiner meinen zwar ich stehe im Weg rum. Aber in Wahrheit habe ich als einziger den Überblick. Den nächsten Kasten kann ich sicher schon allein aufbauen.

Es ist wichtig für mich zu sehen wie die alte Wohnung Kiste für Kiste leer geräumt wird und die neuen vier Räume Kiste für Kiste zu unserem neuen Zuhause werden.

Ich weiß, einige Zweibeiner denken, so ein Umzug wäre nichts für uns Hunde und deshalb bringen sie uns in dieser Zeit bei Freunden oder Bekannten unter. Aber ich denke, es ist wichtig Abschied zu nehmen von seinem alten Zuhause. Deshalb bin ich froh, dass die Zweibeinerin jedes Mal soviel Geduld aufbrachte und es hinnahm, dass ich den Inhalt aller Kistern kontrollierte und jede Schraube beschnupperte.

Trotz allem hoffe ich – und unter uns gesagt mein ganzes Rudel – dass das nun mal der letzte Umzug für eine Weile war.

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We are back!

Im Grunde genommen waren wir ja nie richtig weg und ich darf euch verraten, dass wir im letzten Jahr riesige Abenteuer erlebt haben! So riesige Abenteuer, dass die Zweibeinerin meinen Blog leider ein wenig vernachlässigt hat. Aber nun sind wir zurück und ich freue mich euch von meinem Leben im Süden zu erzählen.

Anfang des Jahres sind wir aus der großen Stadt in das südlichste österreichische Bundesland gezogen. Die Zweibeinerin und ich sind ja ursprünglich beide Kärntner, aber wie das Leben so spielt haben wir die ersten beide Jahre in der Großstadt verbracht. Die Abenteuer kamen aber auch da nicht zu kurz – aber lest am besten selbst.

Das war nun mit meinen jungen Jahren unser 3 gemeinsamer und mein 4 Umzug. Meine Zweibeinerin hat eben eine Zigeunerseele und ich bin dort zuhause, wo sie ist. Somit habe ich auch diesmal den Umzug artig mitgemacht. Na, was sag‘ ich da mitgemacht. Ich bin inzwischen ein richtiger Umzugsprofi. Aber schlussendlich bin ich froh, dass wir nun endlich angekommen sind. Und meine Hundeintuition sagt mir, diesmal sind wir richtig angekommen.

Deshalb freut es mich, euch mitzuteilen, dass ihr in Zukunft wieder öfter von meinen Abenteuern lesen werden.

Stay pawsitive!!

Bis bald meine Pfotenfreunde!

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Das Kuscheltier-Bermudadreieck unterm Bett

Letztens hat Frauchen ihr riesiges Menschenkörbchen verschoben. Sie dachte wohl, es braucht mal ein bisschen Abwechslung.

Und als sie da so mühevoll das Körbchen Mitte Raum zieht, kamen mein allerliebster Ball sowie Quietschtier zum Vorschein. Ich konnte meinen Augen kaum trauen.  Seit gefühlten Ewigkeiten war ich auf der Suche nach den beiden Spielsachen und habe sie gedanklich schon ganz abgeschrieben. Die Freude war groß und ich brachte beides sofort in mein Körbchen in Sicherheit. Alles hätte ich der Zweibeinerin zugetraut, aber dass die kleine Diebin meine Spielsachen unterm Bett versteckt, das konnte ich erstmal so gar nicht glauben. Ob das wohl eine heimliche Racheaktion für meine kleinen Raubzüge war. Ich muss nämlich gestehen, dass ich auch ganz gern ihre Socken, Handschuhe und am aller aller liebsten ihre Tücher und Schals in mein Körbchen verschleppe.

Ich denke wir sind quitt aber von nun tauche ich besser öfter ins Bermudadreieck unterm Menschenkörbchen ab, um sicherzugehen, dass da unten im Verborgenen nicht meine Spielsachen sehnsüchtig auf mich warten.

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Die schönsten Hundezonen in Wien – approved by Balu

Als einziger meiner 7 Geschwister bin ich ein Stadtkind geworden. Viele Menschen denken, ein Hund in der Stadt sei wirklich arm. Meine Zweibeinerin ist der Ansicht, dass es nicht auf die Größe des Gartens, sondern auf die Großartigkeit der Abenteuer ankommt.

In Wien haben wir richtig schöne Hundezonen und diese möchten wir euch heute vorstellen. Normalerweise denken viele bei dem Wort Hundezone an diese beengten, eingezäunten Flächen, wo man vergeblich nach ein bisschen Gras Ausschau halten muss. Ja, die gibt es zwar, aber die besuchen wir nie.

Damit für uns eine Hundezone in Frage kommt, muss sie über eine große Grünfläche, ein paar Bäumchen und richtig viel Platz zum Toben für mich und Spazieren für die Zweibeiner verfügen. Pluspunkte sind natürlich noch ein Bach oder See zum Abkühlen oder zumindest ein Wasserspender, falls die Zweibeinerin nicht an meine Wasserflasche gedacht hat.

Da wir Abwechslung lieben, fällt es uns schwer eine Reihung vorzunehmen, weshalb wir einfach mal drauflos empfehlen:

 

Heubergstätten

Die Fakten:

10. Bezirk, ca. 135 000 m2, nicht eingezäunt und kein Wasserspender

Die Empfehlung:

Diese Parkanlage finden wir klasse, weil sie weitläufig ist und durch ihre Fläche einen entspannten Spaziergang ohne Leine erlaubt. Die Hundezone ist eine Art Begegnungszone, man trifft Familien mit Kindern beim Drachensteigen ebenso wie Spaziergänger. Die Wiese lädt zum Ballspielen ein und unter den Bäumen kann man im Sommer einfach mal entspannen.

 

 

Erholungsgebiet Wienerberg

Die Fakten:

10. Bezirk, ca. 8500m2, eingezäunt, kein Wasserspender

Die Empfehlung:

Im Erholungsgebiet Wienerberg sind Hunde grundsätzlich an der Leine erlaubt. Es gibt jedoch auch eine große, eingezäunte Hundezone zum Freilaufen und im kleineren der beiden Teiche werden auch immer wieder Vierbeiner beim Abkühlen gesichtet.

 

Prater

Die Fakten:

2. Bezirk, ca. 230 000m2, nicht eingezäunt, kein Wasserspender

Die Empfehlung:

Eine der wohl größten Freilaufzonen befindet sich im Prater. Dort kann man wunderbar durchs Unterholz schnüffeln, über umgefallene Baumstämme springen oder darauf herumklettern. In dieser Freilaufzone kann man ohne Leine eine längere Strecke zurücklegen. Der Hund sollte mit anderen Vierbeinern – dh sowohl Hund als auch Pferde – verträglich und abrufbar sein.

 

 

Roter Berg

Die Fakten:

13. Bezirk, ca. 8000m2, nicht eingezäunt, kein Wasserpender

Die Empfehlung:

Ein schöner, großflächiger Hügel zum Toben. Leider erwecken die vielen Raben in dem ein oder anderen Vierbeiner den Jagdinstinkt. Für Zweibeiner bietet diese Zone einen traumhaften Blick über Wien.

 

 

Auer-Welsbach-Park

Die Fakten:

15. Bezirk, ca. 10 000m2, nicht eingezäunt, Wasserspender

Die Empfehlung:

Mitten im Park befindet sich eine große Wiese für Hunde. Die Wiese ist nicht eingezäunt und grenzt an die restlichen Parkanlagen. Interessanterweise sehen wir nie Hunde, die ohne Leine den Hundebereich verlassen. Das Territorialitätsprinzip scheint sehr klar zu sein. Großartig ist der Wasserspender – denn nach dem Spielen kann man schon mal sehr durstig werden.

 

 

Spitalwiese

Die Fakten:

14. Bezirk, ca. 25 500, nicht eingezäunt, kein Wasserspender aber ein Bach 😉

Die Empfehlung:

Die Spitalwiese ist unsere jüngste Entdeckung und derzeit unsere absolute Lieblingswiese. Eine große Lichtung, ein Bach und kaum andere Zwei-und Vierbeiner, somit unsere absolute Ruheoase. Hin und wieder sieht man Mountainbiker in weiter Ferne aber die stören nicht. Wir haben wirklich hin und her überlegt, ob wir diesen Geheimtipp verraten, aber andererseits, warum nicht. Wir freuen uns den einen oder anderen von euch dort mal zu sehen.