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Kärnten

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Mystische Wanderwege und Heilquellen – Teil I

Auf den Spuren der mystischen Wanderwege in Kärnten war unser erster Stopp die Quelle in Maria im Moos ob Kirchberg. Zum Glück bin ich ein geprüfter Autofahrer, denn Kirchberg ist nur über eine enge und kurvenreiche Straße zu erreichen. Oben angekommen habe ich beim Beine vertreten den Frühling entdeckt.

Endlich!!

Der hat sich heuer aber wirklich gut versteckt.  Ich musste meine Nase gleich in das Meer voller Schneeglöckchen stecken. Hoffentlich erspähe ich diese auch bald in niedrigeren Geländen.

Die Zweibeinerin folgte währenddessen einen kleinen Pfad zu einer Kapelle. Etwas ungeduldig musste ich draußen warten. Als sie zurückkam hatte sie einen Krug mit Wasser bei sich. Genussvoll schlürfte ich den kühlen, leicht süßlich schmeckenden Tropfen. Die Zweibeinerin meinte jetzt muss ich nie mehr zum Tierarzt. Was die wieder für Sachen erzählt. Man darf den Menschen wirklich nicht alles glauben.

Nachwort der Zweibeinerin:

Die Legende von Maria im Moos

Die kleine Wahlfahrtskirche liegt in 1033m Höhe. Der Name Maria im Moos deutet darauf hin, dass sich die Kirche in einem wasserreichen Gebiet befindet. Der Legende nach fanden die Menschen ein Marienbild am Wasser der heilsamen Quelle. Sie sahen darin die Aufforderung, der Hl. Maria an dieser Stelle eine Kapelle zu errichten. Aufgrund des moosigen Untergrundes entschied man, das Bild an eine andere Stelle zu tragen und die Kirche dort zu errichten. Das Bild jedoch verwand und wurde immer und immer wieder an der Quelle gefunden. Schließlich wurde die Kapelle über dem Gnadenbild an der Quelle errichten.

Das rechtsgedrehte Heilwasser soll bei Augenleiden und geistiger Blindheit helfen.

 

Abenteuerfaktor: 5 Pfoten

Spaßfaktor: 4 Pfoten

Leine: Schleppleine

 

 

Abenteuer Kärnten

Hörfeld Moor – Görtschitztal

Unser Boxenstopp auf unseren Reisen von Wien nach Kärnten und zurück ist das Hörfeld Moor. Das Moor ist ein 5,8 Hektar großes Naturschutzgebiet an der Landesgrenzen zwischen der Steiermark und Kärnten und was soll ich sagen es ist Erlebnis zu spazieren. Naja das Spazieren ist eher was für die Zweibeiner. Ich flitze den alten Holzsteg der durch das Moor führt auf und ab. Stoppe ab und an zum Schnüffeln und im Sommer nehme ich einfach ein Moorbad zum abkühlen. Die Zweibeinerin runzelt dann meist die Stirn und stößt einen kleinen Seufzer aus. Ich habe keine Ahnung warum sie von dieser Aktion nicht begeistert ist. Ich sag’s euch es gibt keinen besseren Abschluss bei einem Ausflug ins Moor.

Das Moor bietet in jeder Saison einen Reiz und ist auch an schönen sonnigen Wochenenden nicht überfüllt.

 

Bewertung:

Anstrengung: variabel

Spaßfaktor: 5 Pfoten plus Wasser  – was will ein Hundeherz mehr

Schnüffelfaktor: 4 Pfoten

Hundebegegnungen: wenig

Leine: keine oder Schleppleine bei Jagdtrieb