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PAWerful Mindset

PAWerful Mindset Pfotengeschichten

Ich durfte wieder mal was von dir lernen…

In den letzten Wochen hat es uns so richtig durchgerüttelt. Zuerst mal hab ich uns zu viele Termine angeschafft und zu wenig an Auszeitmomente gedacht. Einer dieser Termine war ein Tierarztbesuch – nichts Schlimmes, aber doch ein kleiner Eingriff, der Balu zum Schonen gezwungen hat. Mehr möchte ich gar nicht preisgeben. Ihr wisst schon sensible hundebezogenen Daten und so :-)! Jedenfalls ging es gerade wieder bergauf, als wir eine Hundebegegnung der anderen Art erleben mussten. Balu wurde gebissen – was er mir zuerst – und als Gleichstellungsbeauftragte traue ich mich das jetzt trotzdem zu schreiben – typisch starker Mann verschweigen wollte. Es folgten zwei Wochen in denen ich mit Balu beim Tierarzt Stammkundin war und mit einer meiner größten Ängste konfrontiert wurde. Das erzähle ich jedoch ein anderes Mal – vielleicht – „schauen wir mal“. Im Moment versuche ich die Angst zurück in das dunkle Loch zu befördern aus dem sie gekrochen kam.

Heute möchte ich euch erzählen, dass ich mich nach dem Vorfall sorgte, ob Balu nun wohl anders auf Hunde reagieren würde. Er ist immer schon sehr umgänglich mit anderen Vierbeinern gewesen und liebt es mal um die Wette zu tollen. Es wäre so schade gewesen, hätte er diese freundliche Eigenschaft aufgrund des Vorfalls verloren.

Hat er aber nicht.

Meine Sorge war total unbegründet – mein Gedanke ach so menschlich.

Balu jedoch hat mir gelehrt, dass man einerseits gut daran ist zu verzeihen und andererseits nicht verallgemeinern darf.

Nur weil jemand scheiße zu uns ist, heißt das nicht, dass alle scheiße sind.

Und nur weil uns mal was wirklich blödes widerfahren ist, sollte uns die Angst davor, es könnte sich wiederholen, nicht davon abhalten schöne Erfahrungen zu sammeln.

Danke mein kleiner weiser Vierbeiner – ich durfte heute wieder einen wunderschönen AHA-Moment erfahren!

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Pawsitiver Advent

Die Zeit der Freude und des Schenkens bricht an und in den Läden liegen die ersten Adventskalender auf. Da gibt es die klassischen aus Schokolade, welche mit Spielzeug oder Kosmetikartikel and natürlich dürfen auch besondere Kalender für unsere liebsten Vierbeiner nicht fehlen. Was diese betrifft, scheint die Auswahl ebenfalls von Jahr zu Jahr großer zu werden: selbstgebackene Hundekeksi, Barf-Artikel, Spielzeug…

Ich gebe es ganz offen zu, als Winterkind liebe ich die Zeit vor Weihnachten. Doch musste ich die letzten Jahr beobachten, dass die Zeit zwischen den Jahren immer schneller vergeht und kaum Momente für bewusstes Erleben und Dankbarkeit möglich sind. Wir hetzen von einer Verpflichtung zur anderen: Weihnachtsfeiern, Punschstände, Märkte, Einkaufszentren…und was oft auf der Strecke bleibt, ist die Zeit mit unseren Liebsten. Auch die Zeit mit unseren Vierbeinern ist im Dezember knapp. Denn mal ehrlich – den Weihnachtsbummel tun wir ihnen nicht an und wenn wir ausgelaugt nach Hause kommen, reicht es oft nur noch für eine Gassirunde um den Block.

Es war mir deshalb heuer ein besonderes Anliegen, für Balu und mich bewusste Momente im Dezember zu schaffen – und wie sollte dies bessere gelingen, als mit einem selbstgemachten Adventskalender.

24 Ideen für mehr pawsitive Vibes in der dunklen Jahreszeit.

Gerne teile ich meine Idee mit euch. Ich würde mich freuen, wenn ihr den Impuls aufgreift und ebenfalls einen personalisierten Kalender für euch gestaltet oder mit diesem Kalender einen tollen Mensch-Hund Dezember verbringt. Ich stelle euch als Vor-Weihnachtsgeschenk den Pawsitiven Adventskalender gratis zum Download zur Verfügung und natürlich nehmen wir euch im Dezember mit auf unsere Abenteuer.

Alles Liebe und Pfote, Christina und Balu

Allgemein PAWerful Mindset

Entmystifizierung des Seelenhundes

Was ist eigentlich ein Seelenhund?

Man liest es immer wieder und ich glaube alle Hundebesitzer*innen wünschen ihn sich – den Seelenhund. Den einen. Diesen ganz besonderen vierbeinigen Kameraden.

Auf die Frage, was denn so einen Seelenhund so besonders macht, würden die meisten wahrscheinlich antworten: Wir sind ein Team. Wir verstehen uns blind Wir haben solch eine harmonische Beziehung, eine innige Bindung.

Oh ja, klingt das nicht zauberhaft.

Das tut es! Und meine nächsten Worte werden dich vielleicht schockieren:

Es ist absoluter Bullshit!

Der Hund, der gerade an deiner Seite ist, ist dein Seelenhund.

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Tiere aus einem ganz bestimmten Grund bei uns sind. Wir Menschen als hochentwickelte Spezies mit absolutem Kontrollzwang denken natürlich, dass wir uns die Tiere aussuchen. Anschließend erziehen wir sie und wenn sie nicht so funktionieren wie wir das gerne hätten, dann haben wir halt (noch) nicht den Seelenhund gefunden. Das ist eben bis zu einem gewissen Grad auch Glücksache.

Nein das ist es nicht.

Ob du einen Seelenhund hast, ist eine Frage der Demut und Dankbarkeit.

Der Vierbeiner in deinem Leben ist hier, um dich beim Wachsen und Lernen zu begleiten. Und wir alle wissen, ein (Weiter-) Entwicklungsprozess ist nicht immer ruhig und harmonisch. Manchmal stößt man an seine Grenzen und man erlebt Rückschläge, man sorgt sich und ab und an ärgert man sich sogar. Doch das alles gehört dazu. Es ist Teil der Seelenkameradenbeziehung.

Was ist es nun, dass einen Seelenhund so besonders macht? Die schlichte Tatsache, ob auch du bereit bist sein Seelenmensch zu sein und dich auf die gemeinsame Reise einzulassen.

Allgemein PAWerful Mindset

PAWful Mindset – los geht’s!

Seit 2015 bin ich – neben meiner Kerntätigkeit als Juristin und Vortragende -diplomierte Mentaltrainerin. Diese Reise, der ein etwas unfreiwilliger Start zu Grunde liegt, hat mich Schritt für Schritt mehr zu mir geführt. Zuvor bin ich oft gegen Mauern gerannt und habe gegen Windmühlen gekämpft – ehrgeizig, zielstrebig, ideenreich aber auch ein Sturschädel wie er im Buche steht. Heute lebe ich bewusster und reflektierter. Ich bin noch lange nicht am Ziel und ich denke, dieses Ziel von dem viele von uns träumen, werde ich so recht auch nie erreichen. Denn ich bin der Auffassung, dass unser ganzes Leben ein ständiges Lernen und Wachsen, ein Auf und Ab, ein Hoch und Tief ist.

Vielleicht fragst du dich nun, was das alles mit Hundeerziehung zu tun hat.

Ich muss gestehen, bis vor einigen Wochen war ich mir der Antwort noch gar nicht so bewusst. Doch nun kann ich dir mit ganzer Überzeugung versichern dein Mindset und die Verbindung zu deinem Vierbeiner stehen nicht nur im engen Zusammenhang, sie beeinflussen sich sogar gegenseitig.

Als Hundebesitzer denkt man oft, dass eine gute Grunderziehung auch die Garantie für eine gute Mensch-Hund-Beziehung ist. Doch seien wir mal ehrlich – Erziehung alleine ist noch nicht genug.

Erziehung ist nicht gleich Beziehung

Die Hundeerziehung bildet einen wichtigen Baustein für die Beziehung zwischen dir und deinem Hund, aber da gibt es noch soviel mehr Komponenten.

Du bist noch skeptisch?

Hast du dich bereits einmal gefragt, warum dein Hund der wohlerzogenste Kerl oder die manierlichste Lady am Hundeplatz ist, aber im Alltag einfach mal auf stur schaltet?

Fragst du dich manchmal, was dein Hund für Launen hat oder ob er gar mondsüchtig ist?

Blickst du manchmal in große Hundeaugen und fragst dich, was in dem Wesen gerade vorgeht?

Ich wage zu behaupten, dass unsere Hunde uns alle bereits das ein oder andere Mal verwirrt und fragend im Regen stehen ließen.

„Was hat er/sie bloß?“

Ich möchte dich in den Texten in dieser Kategorie einladen auch mal die Frage zu formulieren: „Was haben ICH bloß?!“

Lass uns gemeinsam die Hypothese aufstellen, dass es kein Problem am einen oder anderen Ende der Leine gibt, sondern dass ihr ein Team seid, welches sich gegenseitig beeinflusst.

Was dich erwartet:

  • Achtsamkeitsübungen für Zwei- und Vierbeiner
  • Gehmeditationen
  • Mindset-Check
  • Zielsetzung

Ich freue mich, wenn du auf dieser Reise dabei bist!