Allgemein Wien und Umgebung

Die schönsten Hundezonen in Wien – approved by Balu

Als einziger meiner 7 Geschwister bin ich ein Stadtkind geworden. Viele Menschen denken, ein Hund in der Stadt sei wirklich arm. Meine Zweibeinerin ist der Ansicht, dass es nicht auf die Größe des Gartens, sondern auf die Großartigkeit der Abenteuer ankommt.

In Wien haben wir richtig schöne Hundezonen und diese möchten wir euch heute vorstellen. Normalerweise denken viele bei dem Wort Hundezone an diese beengten, eingezäunten Flächen, wo man vergeblich nach ein bisschen Gras Ausschau halten muss. Ja, die gibt es zwar, aber die besuchen wir nie.

Damit für uns eine Hundezone in Frage kommt, muss sie über eine große Grünfläche, ein paar Bäumchen und richtig viel Platz zum Toben für mich und Spazieren für die Zweibeiner verfügen. Pluspunkte sind natürlich noch ein Bach oder See zum Abkühlen oder zumindest ein Wasserspender, falls die Zweibeinerin nicht an meine Wasserflasche gedacht hat.

Da wir Abwechslung lieben, fällt es uns schwer eine Reihung vorzunehmen, weshalb wir einfach mal drauflos empfehlen:

 

Heubergstätten

Die Fakten:

10. Bezirk, ca. 135 000 m2, nicht eingezäunt und kein Wasserspender

Die Empfehlung:

Diese Parkanlage finden wir klasse, weil sie weitläufig ist und durch ihre Fläche einen entspannten Spaziergang ohne Leine erlaubt. Die Hundezone ist eine Art Begegnungszone, man trifft Familien mit Kindern beim Drachensteigen ebenso wie Spaziergänger. Die Wiese lädt zum Ballspielen ein und unter den Bäumen kann man im Sommer einfach mal entspannen.

 

 

Erholungsgebiet Wienerberg

Die Fakten:

10. Bezirk, ca. 8500m2, eingezäunt, kein Wasserspender

Die Empfehlung:

Im Erholungsgebiet Wienerberg sind Hunde grundsätzlich an der Leine erlaubt. Es gibt jedoch auch eine große, eingezäunte Hundezone zum Freilaufen und im kleineren der beiden Teiche werden auch immer wieder Vierbeiner beim Abkühlen gesichtet.

 

Prater

Die Fakten:

2. Bezirk, ca. 230 000m2, nicht eingezäunt, kein Wasserspender

Die Empfehlung:

Eine der wohl größten Freilaufzonen befindet sich im Prater. Dort kann man wunderbar durchs Unterholz schnüffeln, über umgefallene Baumstämme springen oder darauf herumklettern. In dieser Freilaufzone kann man ohne Leine eine längere Strecke zurücklegen. Der Hund sollte mit anderen Vierbeinern – dh sowohl Hund als auch Pferde – verträglich und abrufbar sein.

 

 

Roter Berg

Die Fakten:

13. Bezirk, ca. 8000m2, nicht eingezäunt, kein Wasserpender

Die Empfehlung:

Ein schöner, großflächiger Hügel zum Toben. Leider erwecken die vielen Raben in dem ein oder anderen Vierbeiner den Jagdinstinkt. Für Zweibeiner bietet diese Zone einen traumhaften Blick über Wien.

 

 

Auer-Welsbach-Park

Die Fakten:

15. Bezirk, ca. 10 000m2, nicht eingezäunt, Wasserspender

Die Empfehlung:

Mitten im Park befindet sich eine große Wiese für Hunde. Die Wiese ist nicht eingezäunt und grenzt an die restlichen Parkanlagen. Interessanterweise sehen wir nie Hunde, die ohne Leine den Hundebereich verlassen. Das Territorialitätsprinzip scheint sehr klar zu sein. Großartig ist der Wasserspender – denn nach dem Spielen kann man schon mal sehr durstig werden.

 

 

Spitalwiese

Die Fakten:

14. Bezirk, ca. 25 500, nicht eingezäunt, kein Wasserspender aber ein Bach 😉

Die Empfehlung:

Die Spitalwiese ist unsere jüngste Entdeckung und derzeit unsere absolute Lieblingswiese. Eine große Lichtung, ein Bach und kaum andere Zwei-und Vierbeiner, somit unsere absolute Ruheoase. Hin und wieder sieht man Mountainbiker in weiter Ferne aber die stören nicht. Wir haben wirklich hin und her überlegt, ob wir diesen Geheimtipp verraten, aber andererseits, warum nicht. Wir freuen uns den einen oder anderen von euch dort mal zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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