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Spieglein, Spieglein in meinem Hund – Teil II

Ich hoffe du hast dir Zeit genommen und auf dem Worksheet drei Situationen notiert, in denen dein Hund dich momentan triggert. Idealerweise hast du auch deine Gefühle und Gedanken, die du vor oder in dieser stressigen Situation hast, notiert. Dein Mindset-Check ist fundamental für den nächsten Schritt. Denn erst wenn wir uns über unsere Gedanken und Gefühle bewusst werden, kann Veränderung entstehen. Vielleicht magst du dir nochmal Teil I dieses Beitrags durchlesen.

Veränderung geschieht immer erst in UNS. Auch in der Mensch-Hundbeziehung.

Wir können noch so oft und so lange an einer Situation „herumtrainieren“, wenn sich unsere Einstellung und somit unsere Schwingung nicht ändert, wird es für den Hund schwierig die unterschiedlichen Impulse zu deuten.

Angenommen du trainierst, dass dein Hund in sein Körbchen geht, wenn du das Haus verlässt. Bewusst oder unbewusst hast du jedoch ein schlechtes Gewissen ihn alleine zu lassen. Er bekommt somit zwei Impulse von dir: (1) Bitte mach keine Szene und bleib schön brav alleine und (2) ich würde dich so gerne mitnehmen und es bricht mir das Herz, dich jetzt zurück zu lassen. Könnt ihr euch das Dilemma für euren Hund vorstellen?

Deshalb fokussiere dich auf dein Mindset. Im Hundtraining lernen wir negative Handlungsketten zu durchbrechen, beim PAWsitve Mindset ermutige ich dich deine negativen Gedankenmuster zu durchbrechen.

Im zweiten Mindset-Change Schritt darfst du dir nochmals das Worksheet zur Hand nehmen. Beginne mit der Situation, die dich von den drei aufgeschriebenen am wenigsten belastet und notiere dir welche Gedanken und Gefühle du in dieser Situation haben möchtest. Schreibe dir alle auf, auch wenn sich das für dich noch nicht authentisch anfühlt. Das kann es nämlich gar nicht, da Authentizität viel mit Gewohnheiten zu tun hat und wir diese Gewohnheiten eben gerade verlassen.

Fake it until you make it.

Du wirst bemerken je detaillierter und je blumiger du dir deine Wunschsituation ausmalst, desto leichter wird es dir fallen dich in sie hineinzuversetzen. Und das wird dir beim nächsten Schritt helfen.

Wichtig ist hierbei, dass du aufschreibst wie du DICH fühlen möchtest und was DU denken möchtest. Erinnere dich: Veränderung beginnt bei DIR!

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